Herzlich Willkommen: Das Energieloch zum Jahreswechsel ist da!
22 Dec 2017

Herzlich Willkommen: Das Energieloch zum Jahreswechsel ist da!

Und wie können wir unsere Energietanks und

22 Dec 2017

Und wie können wir unsere Energietanks und Kraftreserven und die der Kinder wieder auftanken?

Husten und Schnupfen begleiten viele seit Beginn der kalten Jahreszeit. Dann kommen dank Kindergarten und Schule noch Mandelentzündung, Augenentzündungen, Mittelohrentzündungen usw. dazu.
Juhu! Das Mama-Herz freut sich.
Bestmögliche Betreuung des Kindes, Haushalt, Job und weitere To Do’s gilt es dann unter einen Hut zu bringen. Und wenn man dann als Mama auch noch krank wird, ist das Chaos vorprogrammiert.
Damit der Startschuss für den nächsten Herbst nicht wieder mit Dauerhusten und ständigem Schnupfen erfolgt, beginnen wir im Sommer 2018 mit dem Aufbau unseres Schutzschildes und ihr werdet sehen, es funktioniert 😉

Aber was tun wir jetzt, mitten drinnen im Virendschungel?

Wir tun am besten das, was am einfachsten ist: WIR STÄRKEN UNSERE MITTE!
Wer dabei jetzt an Crunches und andere anstrengende Bauchübungen denkt, kann beruhigt aufatmen!
Gemeint ist zwar unsere Körpermitte, aber vielmehr unser Magen und die Milz (diese nimmt in der TCM eine sehr wichtige Rolle ein).

Was bedeutet es eine starke Mitte zu haben?
Eine starke Mitte kann aus der zugeführten Nahrung wunderbar Energie gewinnen, den Körper optimal damit versorgen und die Verdauung funktioniert auch.

Abwehrkräfte können aufgebaut werden und Viren, Kälte und Wind können uns in der kalten Jahreszeit nicht mehr viel anhaben.

Hier ein paar einfache Tipps, wie wir unsere Mitte stärken können.

  • 3 warme, regelmäßige, gekochte Mahlzeiten

Ich war selbst eine Mama die sich gefreut hat, als endlich die Brei-Zeit bei meinen Kindern vorbei war. Frisches Brot, Rohkost und Milchprodukte mussten auf den Tisch. Da wusste ich aber auch noch nicht, wie anstrengend diese regelmäßigen Brotmahlzeiten und die Rohkost für die Verdauung der Kinder ist und welche Schleimthematik sich daraus entwickeln kann (= schleimiger Husten, Dauerschnupfen usw.)

Und: ein warmes Frühstück heißt nicht automatisch Brei, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Habt ihr schon mal eine Suppe zum Frühstück probiert, ein Getreide pikant mit Gemüse oder einfach das klassische weiche Ei mit getoastetem Brot? Ja, auch das fällt unter die Kategorie warmes Frühstück 😉
Warmes Essen sollte im Winter sowieso bevorzugt werden, jetzt haben Suppen, Eintöpfe und Schmorgericht ihre Hochsaison.

  • Getreidemahlzeiten

Die Auswahl an Getreiden ist einfach groß und in dieser Vielfalt findet sich für jeden Geschmack das Richtige. Probieren, kosten und schauen wie man einzelne Getreidesorten verträgt. Natürlich hat jedes Getreide seine ganz spezielle Wirkung, darauf kann man dann in einer Ernährungsberatung genauer eingehen.

  • Brotmahlzeiten reduzieren

Ja, das „böse“ Brot. Und nein, es ist nicht böse. Es kommt nur darauf an, in welchem Ausmaß wir es genießen. Ein getoastetes Brot als Beilage zu einer Suppe oder zur Eierspeise schmeckt natürlich gut. Ein Anfang wäre es schon einmal, die typischen Brotmahlzeiten am Abend ab und zu mit etwas Gekochtem zu ersetzen.

  • Suppen, Kompotte und Obstmus

Von diesen Dingen, kann man nie genug essen. Obst und Gemüse in gekochter Form sind wunderbar leicht verdaulich und diese suppigen Zubereitungsarten sind wichtig für unsere Körperflüssigkeiten; damit die Verdauung gut funktioniert, die Schleimhäute befeuchtet sind und auch die Lunge sowie die Haut profitieren davon, ich sage nur: Reizhusten und trockene, juckende Haut im Winter.

  • Kuhmilch

Soviel zu meiner Erfahrung:
Kuhmilch an sich ist nicht schlecht, man sollte sich nur der Wirkung von Kuhmilch bewusst sein.
Kuhmilch ist nährend und wirkt befeuchtend.
Wenn Kuhmilch: dann bitte auf die Qualität achten.
Wenn Kuhmilch, dann z.b. mit einer Prise Kardamom neutralisieren.
Neigt man zu schleimigen Erkrankungen, hat man Resorptionsschwierigkeiten (Neigung zu Durchfällen, Bauchschmerzen, unverdaute Nahrungsmittel im Stuhl): keine Milchprodukte – es wird nur schlimmer.

Kleines Experiment: erhitzt Milch in einem Topf auf Körpertemperatur. Leert die Milch aus und schaut was im Topf bleibt. Genau dieser schleimige Belag bleibt auch bei uns im Körper.
Daraus wird dann in weiterer Folge beispielsweise dieser hartnäckige Schleim bei diversen HNO-Erkrankungen.
Das ist auch das, was im Sommer von ZU VIEL Eis, Milch, Topfen, Joghurt usw. im Körper bleibt. Die Kombination aus Milch und Zucker in Fruchtjoghurts oder in diversen Kakao- oder Milchshakegetränken tut unserer Mitte nicht gut.

Zusammen mit kalten und rohen Bestandteilen beim Essen wird dies zu einer richtigen Belastungsprobe für unseren Körper: Er tut sich irrsinnig schwer alles zu verdauen bzw. kann er schwer daraus Energie gewinnen.
Und da sind wir auch schon wieder bei der fehlenden Abwehrenergie die wir im Herbst und Winter so dringend brauchen.

Ich habe es bei meinen Kindern ausprobiert, und ja, sie haben viel weniger schleimige Infekte. Das energetische Schutzschild meiner kleinen Superhelden funktioniert!

Das waren einmal ein paar erste Tipps aus der großen weiten Welt der TCM-Ernährung.
Jeder Anfang und jede Umstellung braucht seine Zeit und muss erst einmal in den Familienalltag integriert werden. Ich kann nur sagen, ich bin noch immer mitten drinnen in diesem Prozess.

Und ganz wichtig ist: Kochen und Essen soll Freude bereiten!
Genuss ist für mich wichtig und somit bleibt dann auch die Freude am Kochen und am Zubereiten!

Eine starke Mitte kann viel verdauen, körperlich und auch emotional!
Aber dazu ein anders Mal mehr…

Und nicht vergessen: Raus an die frische Luft und nicht so viel Nachdenken 😉 Auch grübeln schwächt unsere Mitte…
Genießen wir die weihnachtliche Auszeit und füllen wir unsere Energiedepots wieder auf.

Das neue Jahr steht vor der Tür und die Stärkung der Mitte ist erst der Anfang in ein energiereiches Jahr 2018!

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